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Die Flotte – Gesamtmenge der Flüssigkeiten

"Flotte, das ist ein maritimer Begriff", würden Sie sicher sagen, oder? Nun, das stimmt, und irgendwie hat die Wäscherei ja auch etwas mit maritimen Dingen zu tun, wenngleich diese Herleitung einen durchaus weiten Bogen schlägt. Im Wäschereibereich nutzt man den Begriff Flotte für die Gesamtmenge der für einen Waschgang benutzten Flüssigkeit. Korrekt müsste der Begriff also Waschflotte lauten. Den kennt man im Übrigen auch in der englischen Sprache. Dort heißt die Flotte, die Waschflotte, washing solvent.

Weil das richtige Waschen immer auch abhängig vom Beladeverhältnis ist, spricht man in Bezug auf die Flotte von der sogenannten freien und der gebundenen Flotte. Die gebundene Flotte beschreibt den Anteil der Flüssigkeit, der von den Fasern aufgenommen wird, also darin gebunden ist. Den übrigen Anteil nennt man freie Flotte, also den Anteil der Flüssigkeit, der die Naturfasern oder Chemiefasern umspült.

In dieser freien Flotte ist der Schmutz aufgelöst. Experten sprechen vom Zustand der Schwebe. Wird die Flotte zu gering gehalten, können die Fasern nicht richtig um- und durchspült werden, Schmutzt setzt sich wieder auf den Fasern ab, die Wäsche wird nicht wirklich sauber. Die Flotte ist also in unmittelbarem Zusammenhang zum Beladeverhältnis zu betrachten, und letztlich ist eine dauerhaft falsch bemessene Flotte auch eine Ursache für das Ergrauen weißer Wäsche.